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Nichtwähler sind keine Wähler!

17.August 2013

Haideblitz ond Sonneschai

Grüß Gott liebe Nachbarn!

Nichtwähler sind keine Wähler!

Am Sonndag, 22.September isch´s moal wieder so weit,

wir send uffgrufe, die Mitglieder des 18.Bundestages

zu wähle. Ond, ganget Sie wähle,

oder denket Sie au –s´langt, wenns die Andere machet?

 Nichtwähler sind keine Wähler!

Nadürlich gibt’s net die oine Partei, die oim alles erfüllt,

was m´r selbscht gern hätt. Die Partei hätt schließlich

bloos oi Mitglied – nämlich m´r selbscht.

Parteien machet Politik für Älle, s´isch wie e´m Läbe,

ab Zwoi Personen brauch´sch Kompromisse,

sonscht funktioniert des Miteinander net.

 Nichtwähler sind keine Wähler!

 Kompromisse send manchmal schwer zum ertragen,

ond au net emmer nachvollziehbar.

Doch, Summasummarum könne mir mit der Entwicklung

in de ledschde Joahr in Deutschland ganz z´friede sei.

 

Nadürlich gibt´s viele Baustelle, ond au Politiker erkennet,

dass früher Beschlossenes vielleicht net emmer der richtige

Weg war – wichtig isch dann, des zu erkenne und zu korrigiere.

 

Wichtig isch – moin I, dass Sie Älle von Ihrem Recht

Gebrauch machet ond wähle gehen!

Wichtig isch bei der Auswahl, net der Einzelne Punkt,

wichtig isch die Richtung – wohin will diese Partei.

 

Nichtwähler sind keine Wähler!

 Lasset se sich dabei net irritieren von so manche Zeitunge

Ond leget se au net älles uff die Goldwoag, was die Politiker

Im Wahlkampf so von sich gäbbet.

Onsere Gründungsväter waret clever ond händ

a sehr gutes Grundgesetz formuliert, des hoist, onser

Grundrichtung bleibt erhalte, die Frage isch, wellet mir mehr

Staat ond somit mehr Abgaben und Steuern, oder weniger Staat

ond somit die Chance auf Verringerung der Abgaben und Steuern.

 

Wichtig isch – dass Sie als Bürger entscheidet – ond hier gilt:

 Ihre Stimme zählt – mir sehet ons im Wahllokal!

 Lasst Sonne in Euer Herz

Euer

Michel FreiMönch

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Grün und Rot geben Eigenständigkeit auf!

23.März 2011

Nun ist es amtlich, Grün und Rot haben in Baden-Württemberg, über den Willen des Wählers hinweg, bereits ihre Koalition geschmiedet. Zumindest die GrünRoten Frauen. In einer gemeinsamen Anzeige werben Grüne und Sozialdemokraten gemeinsam und schließen damit andere Konstellationen aus.
Natürlich weiß der mündige Bürger, dass auch die Christdemokraten und die Liberalen ihre Koalition fortsetzen wollen und damit auch im Wahlkampf mündlich werben.
Aber – eine gemeinsame Anzeigenschaltung von Christdemokraten und Liberalen?
Der Bürger hat das Recht, dass Parteien eigenständig und für ihre eigene Politik werben, sollten die Wähler eine Konstellation wählen, die eine Koalition mögllich macht, sind Absichtserklärungen auch für die Wählerschaft hilfreich.
Das zwei Parteien im Wahlkampf aber gemeinsame Wahlkampfauftritte absolvieren und gemeinsame Anzeigen schalten, zeigt doch, dass die Parteien für sich Alleine nicht an sich und ihre Politik glauben.
Welch trauriges Bild gibt dies bitteschön ab?
Wenn, dann möchte ich die Sozialdemokraten aufgrund ihrer Programmatik wählen, oder die Grünen aufgrund ihrer Programmatik.
Sozialdemokraten und Grüne haben ihre Unverwechselbarkeit, ihre Einzigartigkeit damit aufgekündigt. Die Anzeige, die Auftritte suggerieren, egal wen ich als Wähler von diesen beiden Parteien wähle, ich bekomme dasselbe.
Danke, auch das ist eine Aussage!

Bäumchen wechsel dich mit Genosse Schmid

20.September 2010

Ein Genosse in Erklärungsnot

2.September, Nils Schmid, Baden-Württembergische Landesvorsitzende der SPD, in einem Interview der Stuttgarter-Nachrichten:

Zitat: „Ein Baustopp löst den Grundsatzstreit nicht: Entweder man baut zu Ende,  oder man bricht das Projekt ab. Eine Bürgerbefragung wäre rechtlich unverbindlich, außerdem haben die Projektträger schon erklärt, dass sie das Ergebnis nicht akzeptieren. Insofern habe ich Zweifel, dass dieses Instrument die Lage beruhigen kann. “

9.September, Nils Schmid, Baden-Württembergische Landesvorsitzende der SPD, Anzeige „Volksabstimmung S21-2011“ in Stuttgarte-Nachrichten:

Zitat: „Stuttgart21 hat zwar die volle demokratische Legitimation, trotzdem mangelt es dem Projekt inzwischen bei einem großen Teil der Bevölkerung an der notwendigen Akzeptanz. Deshalb haben wir unsere Position überprüft -nicht zum Vorhaben an sich, sondern zu der Frage, ob den Menschen in unserem Land nicht doch noch die Chance gegeben werden muss, selbst abzustimmen.“

Was soll man nun glauben Herr Schmid? Meinungswechsel innerhalb von 7 Tagen – klingt das nach einer seriösen Politik? Ist das die Verlässlichkeit, die von Politikern gefordert wird, oder ist dies lediglich ein Hinterherhächeln der veröffentlichten Meinung?

Ja, wir als SPD sind dafür, zumindest haben wir das so beschlossen. Nein, wir wollen einen sofortigen Baustopp, bis es eine Entscheidung in Sachen Volksabstimmung gibt.

Ja, auf uns ist Verlass. Nein, Ihre Stimmabgabe seit 1996, die mehrheitlich immer zwischen  60 und 80 Prozent für die Parteien waren, welche das Bahnprojekt Stuttgart21 unterstützen und fördern, zählt nichts mehr.

Ist das ein Aufruf, künftig erst gar nicht mehr zu Wahlen zu gehen? Es reicht doch, wenn man auf die Strasse geht und demonstriert. Man kann sich gewiss sein, wenn man einen langen tem hat, wird sich die SPD um einen kümmern und gerne das als ihre Politik erklären, was auf der Straße gerade verlangt wird. Hat das noch etwas mit unserer repräsentativen Demokratie zu tun? Zweifel kommen auf. Es ist interessant, dass ausgerechnet die Sozialdemokratie auf die repräsentative Demokratie pfeifen will.

Der immer wieder heraufbeschworene Riss durch die Bevölkerung ist keiner. Der Riss geht vielmehr durch die Partei. Die SPD ist in sich gespalten und schafft es einmal mehr nicht, klare Wege, klare Lösungen aufzuzeigen.

1348 Seiten für Umsonst

21.Oktober 2009

Das wars also. Wie von allen erwartet ist nun eingetreten, was längst klar war. Der Insolvenzverwalter von Quelle hat das AUS bekannt gegeben. Was war das im Frühsommer für ein Aufstand und Geschrei. Wir sind stabil, wir können überleben, aber, unseren Winterkatalog könne wir nicht drucken. Die Druckereien stoppten die Produktion, da sie auf den Kosten nicht sitzen bleiben wollten. Die Politik schaltete sich ein, klaro es war Wahlkampf und galt sich als Retter darzustellen. Schnell wurde der Steuerzahler bemüht und großzügig Kredite versprochen und zugesagt. Die Produktion des Winterkataloges konnte weiter laufen.

Nun also hat Vater Staat, also Sie und ich, denn Vater Staat, dass sind wir, liebe Steuerzahler, nun also hat Vater Staat satte 50 Millionen EURO Kredit gebilligt. Der Insolvenzverwalter meint, der Staat bekommt das Geld zurück.

Verstehe das wer will, ich nicht. Die Quelle Mitarbeiter stehen zum Großteil ab November auf der Straße, Lohnzahlungen können keine mehr geleistet werden.

1348  Seiten Quelle Katalog. Und das ist nur derr Hauptkatalog. Bekanntlich gibt es für jede Sparte einen eigenen Quelle-Katalog zusätzlich.

Das alles riecht sehr stark nach Unfug. Bereits vor der Wahl mussten die Zahlen so schlecht sein, dass auch hier schon die Ehrlichkeit hätte auf den tisch gehört. Jetzt, 4 Wochen nach den Wahlen erst die Wahrheiten zu erwähnen, ist traurig.

Übrigens, werte Politiker. Die Fürther habenn Ihren Versprechungen geglaubt. Bei der Bundestagswahl haben 30 % die CSU gewählt, 13,4% die FDP. Nun dürfen wir gespannt sein, wie sie den Tausenden von künftigen Arbeitslosen helfen wollen.