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Stellet Euch vor – s´isch Wahl…

20.Mai 2009

…ond koiner got no.

So oder ähnlich ko des bassiere.

Am 7.Juni isch im Ländle Wahlsonndag. Näbe derre Euro äh Europawahl henn mir in Stuagard Regionalwahl ond Kommunalwahl. Problem dabei isch aber, dass dr 7. dr letzte Feriendag von de Pfingschdferie isch.

Die Wahlbeteiligung wird historisch tief sei, die Frog isch, wer profitiert jetzt?

Die Schwarze, die Gelbe, die Greene, die Rode oder gar die Braune?

Für Europa sind sich alle einig, es muss alles anders werde. Komisch , haltet die ons für domm? Deutschland hat mit Abstand die meisten Abgeordneten im Europäischern Parlament (99). Jetzt kommet die Kandidaten ond saged, in Europa muss vieles besser werden, dafür wählt ons? Hallo, wir haben am meisten zu sagen in Europa, wir sind die größten Geldgeber ond onsere Politiker tun so, als ob sie mit nichts was zu tun haben?!Neenee, net mit mir…

Das Regionalparlament isch eine gute Sache ond des muss man weiter unterstützen. Die einzelnen Städte und Landkreise könne die Aufgaben  nicht einzeln regeln, hier muss eine übergreifende Politik tätig sein, da ist ein Regionalparlament gerade recht.

Nun zum Gemeinderat Stuttgart.

Hier sitzen 5 Fraktionen und und 4 Vertreter anderer Gruppierungen (2REP, 1SÖS, 1 Linke). bei den Fraktionen ist die CDU die stärkste mit 20, SPD mit 14 die Zweitgrößte. Die restlichen Plätze der insgesamt 60 Sitzen teilen sich Grüne (11), Freie Wähler(6) und FDP mit 5 Plätzen. bei den Wahlen vor 10 Jahren dominierte noch die CDU mit 25 Sitzen vor der SPD mit 15 sitzen.

Im Vorfeld der Wahl liefern sich CDU und SPD eine Schlacht ums Wasser. Diie Vermutung liegt nahe, dass damit beide Parteien zugunsten kleinerer Federn lasen müssen. Die Freien Wähler werden erneut zulegen. Deren Kandidaten sind Stadtbekannte Handwerker, und Selbständige.

SPD tritt mit dem Slogan „Wir sind besser“ und „Besser wählen“ an.

Wer sich das ausgedacht hat, sollte sich unter Umständen ab 8.Juni in Stuttgart nicht mehr sehen lassen, nachdem abermals ein historisches Tief über die SPD hereinbricht und sie unter Umständen aufpassen muss, nicht von den Freien Wählern als Zweitstärkste Partei abgewählt zu werden.

Hoppla, vor lauder Uffregung isch mir mai Schwäbisch abhhande komme. SO kanns gange.  Des liegd hald do dro, weil mei Herzle links schlägt, ond bei derrer Analyse, bumberd des ganz mächdig.

Jedzd bin i gsbannd, was bei derre Wahl raus kommd.

Lasst Sonne in Euer Herz

Euer

Michel FreiMönch

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