Archive for the ‘Schwäbisch’ Category

Huck, das Volk hat gesprochen!

28.November 2011

Stuttgart, 28.11.11

Nach dem uns grüne Politikerseit Monaten klar machen wollten, wie die Welt funktioniert, müssen sie sich nun eingestehen, dass die Grünenwelt eine eigene ist.

Es wäre wünschenswert, wenn die Grünen diese Einsichtauch erlangen und zurück kommen, zurück in der Realwelt. Alle Stimmergebnisse vergangener Wahlen, auf allen Ebenen, zeigten stets eine Mehrheit für S21. Alleine Grüne und die Linken wollten dies nicht akzeptieren. Nun hat die Volksabstimmung in Baden-Württemberg nichts anderes gebracht, als eben jene Wahlen vorab. Lediglich den eigenen Anhängern wurde Sand in die Augen gestreut und dem Steuerzahler weitere Millionenkosten aufgebrummt und aus der Tasche gezogen. Den ehrenamtlichen Helfern der Volksabstimmung wurde der 1.Advent geraubt – eine wahrlich unchristliche Geste.

Das Volk hat gesprochen, wie es dies auch bei jeder Wahl tat und tut, leider halten sich unsere Politiker nach Wahlen und Abstimmungen  selten an Volkes Wille.

Liebe Grüne, liebe S21Gegner, willkommen in der Wirklichkeit!

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Bäumchen wechsel dich mit Genosse Schmid

20.September 2010

Ein Genosse in Erklärungsnot

2.September, Nils Schmid, Baden-Württembergische Landesvorsitzende der SPD, in einem Interview der Stuttgarter-Nachrichten:

Zitat: „Ein Baustopp löst den Grundsatzstreit nicht: Entweder man baut zu Ende,  oder man bricht das Projekt ab. Eine Bürgerbefragung wäre rechtlich unverbindlich, außerdem haben die Projektträger schon erklärt, dass sie das Ergebnis nicht akzeptieren. Insofern habe ich Zweifel, dass dieses Instrument die Lage beruhigen kann. “

9.September, Nils Schmid, Baden-Württembergische Landesvorsitzende der SPD, Anzeige „Volksabstimmung S21-2011“ in Stuttgarte-Nachrichten:

Zitat: „Stuttgart21 hat zwar die volle demokratische Legitimation, trotzdem mangelt es dem Projekt inzwischen bei einem großen Teil der Bevölkerung an der notwendigen Akzeptanz. Deshalb haben wir unsere Position überprüft -nicht zum Vorhaben an sich, sondern zu der Frage, ob den Menschen in unserem Land nicht doch noch die Chance gegeben werden muss, selbst abzustimmen.“

Was soll man nun glauben Herr Schmid? Meinungswechsel innerhalb von 7 Tagen – klingt das nach einer seriösen Politik? Ist das die Verlässlichkeit, die von Politikern gefordert wird, oder ist dies lediglich ein Hinterherhächeln der veröffentlichten Meinung?

Ja, wir als SPD sind dafür, zumindest haben wir das so beschlossen. Nein, wir wollen einen sofortigen Baustopp, bis es eine Entscheidung in Sachen Volksabstimmung gibt.

Ja, auf uns ist Verlass. Nein, Ihre Stimmabgabe seit 1996, die mehrheitlich immer zwischen  60 und 80 Prozent für die Parteien waren, welche das Bahnprojekt Stuttgart21 unterstützen und fördern, zählt nichts mehr.

Ist das ein Aufruf, künftig erst gar nicht mehr zu Wahlen zu gehen? Es reicht doch, wenn man auf die Strasse geht und demonstriert. Man kann sich gewiss sein, wenn man einen langen tem hat, wird sich die SPD um einen kümmern und gerne das als ihre Politik erklären, was auf der Straße gerade verlangt wird. Hat das noch etwas mit unserer repräsentativen Demokratie zu tun? Zweifel kommen auf. Es ist interessant, dass ausgerechnet die Sozialdemokratie auf die repräsentative Demokratie pfeifen will.

Der immer wieder heraufbeschworene Riss durch die Bevölkerung ist keiner. Der Riss geht vielmehr durch die Partei. Die SPD ist in sich gespalten und schafft es einmal mehr nicht, klare Wege, klare Lösungen aufzuzeigen.

Stuagard – Wo soll des ende?

19.Mai 2010

Saget a moal – des kanns doch net sei, odr?

Morge wird also die SPD im Gemeinderat dem Rosensteintunnelbau zustimme. Ond des in vollem Bewusstein, sein dass die Krreiskonferenz der SPD Stuttgart folgenden Beschluss am 12.Mai 2010 gefasst hat:

Die SPD Gemeinderatsfraktion verfolgt nicht weiter den Plan, einen Tunnel unter dem Rosensteinpark bauen zu lassen. Sie wird aufgefordert, alle weiteren Beschlüsse, die im Zusammenhang mit der Realisierung des Rosensteintunnels zu fassen sind, abzulehnen.

Nach der Abstimmun wiegelte der Kreisvorsitzende und Gemeinderat Andreas reißig sofort ab: „Es hätte auch anders ausgehen könne, daher stelle ich die Abstimmung der Fraktion frei, der Beschluss der Kreiskonferenz, also der Parteibasisi, ist nicht bindend.“

Wie bitte? Es tut mir leid – aber mit Demokratie hat das herzlich wenig zu tun!

Es wundert nicht, dass die Zahl der SPD Gemeinderäte bei jeder Wahl weiter abnimmt. Auch künftig wird sich die SPD Gemeinderatsfraktion weiter dezimieren. Ein Wehklagen ist aber nicht angebracht. Die Stuttgarter SPD  macht seit Jahren Politik an der Bevölkerung vorbei. Es ist auch bezeichnend, dass für die aktiven Gemeinderatsvertreter der SPD die Grünen die hauptsächlichen Gegner sind. Auch dies lässt sich an den vergangenen Wahlen mehr als deutlich ablesen. Sei es OB, Landes- oder Bundestagswahl. das wichtigtste Ziel der Stuttgarter Sozialdemokraten war die Bekämpfung der der Stuttgarter Grünen – koste es, was es wolle. Bis dato hat es Einfluss der SPD gekostet und dies massiv. Leider haben es die Vernatwortlichen bis zum heutigen Tage nicht realisiert.

Subber Wedder

15.Juli 2009

Mai isch des wieder en Sommer. Do woisch net, was die nächste Stond brengt Räge oder Räge mit Wend oder Räge satt.

Wann wirds mal wieder richtig Sommer

Am Dag Donoch

8.Juni 2009

Sodele,

jetzt isch also der Suberwahldag rom. GottseiDank. Jetzt semmer älle gschbannt, uff des Ärgebnis. Laut Infratescht solled de Grüne dÒberhand gwenne.

I glaub des net. Was durchaus sai ko, dass die Grüne die Zweitstärkste Fraktion werdet ond womöglich gleichviele Sitze erhaltenb, wie auch diee CDU.

Aber, die stärkschde Fraktion?

Wenn, dann send se bei der nächste Wahl drause. Denn, ihr Wahlverspreche, Stuttgart 21 zu kippe, klappt net. Desch isch a Projekt der Bundesregierung und der Deutschen Bahn AG. Do hot der Gmeinderat nix me zom sage.

Des gebbet die Grünenatürlich net zu.

So, jetzt bereite mr ons für die Bundestagswahl in 16 Wochen vor ond wardet die Ärgebnisse der Stuttgarter Kommunalwahl Morgen ab.

Lasst Sonne in Euer Herz

Euer

Michel FreiMönch

Stellet Euch vor – s´isch Wahl…

20.Mai 2009

…ond koiner got no.

So oder ähnlich ko des bassiere.

Am 7.Juni isch im Ländle Wahlsonndag. Näbe derre Euro äh Europawahl henn mir in Stuagard Regionalwahl ond Kommunalwahl. Problem dabei isch aber, dass dr 7. dr letzte Feriendag von de Pfingschdferie isch.

Die Wahlbeteiligung wird historisch tief sei, die Frog isch, wer profitiert jetzt?

Die Schwarze, die Gelbe, die Greene, die Rode oder gar die Braune?

Für Europa sind sich alle einig, es muss alles anders werde. Komisch , haltet die ons für domm? Deutschland hat mit Abstand die meisten Abgeordneten im Europäischern Parlament (99). Jetzt kommet die Kandidaten ond saged, in Europa muss vieles besser werden, dafür wählt ons? Hallo, wir haben am meisten zu sagen in Europa, wir sind die größten Geldgeber ond onsere Politiker tun so, als ob sie mit nichts was zu tun haben?!Neenee, net mit mir…

Das Regionalparlament isch eine gute Sache ond des muss man weiter unterstützen. Die einzelnen Städte und Landkreise könne die Aufgaben  nicht einzeln regeln, hier muss eine übergreifende Politik tätig sein, da ist ein Regionalparlament gerade recht.

Nun zum Gemeinderat Stuttgart.

Hier sitzen 5 Fraktionen und und 4 Vertreter anderer Gruppierungen (2REP, 1SÖS, 1 Linke). bei den Fraktionen ist die CDU die stärkste mit 20, SPD mit 14 die Zweitgrößte. Die restlichen Plätze der insgesamt 60 Sitzen teilen sich Grüne (11), Freie Wähler(6) und FDP mit 5 Plätzen. bei den Wahlen vor 10 Jahren dominierte noch die CDU mit 25 Sitzen vor der SPD mit 15 sitzen.

Im Vorfeld der Wahl liefern sich CDU und SPD eine Schlacht ums Wasser. Diie Vermutung liegt nahe, dass damit beide Parteien zugunsten kleinerer Federn lasen müssen. Die Freien Wähler werden erneut zulegen. Deren Kandidaten sind Stadtbekannte Handwerker, und Selbständige.

SPD tritt mit dem Slogan „Wir sind besser“ und „Besser wählen“ an.

Wer sich das ausgedacht hat, sollte sich unter Umständen ab 8.Juni in Stuttgart nicht mehr sehen lassen, nachdem abermals ein historisches Tief über die SPD hereinbricht und sie unter Umständen aufpassen muss, nicht von den Freien Wählern als Zweitstärkste Partei abgewählt zu werden.

Hoppla, vor lauder Uffregung isch mir mai Schwäbisch abhhande komme. SO kanns gange.  Des liegd hald do dro, weil mei Herzle links schlägt, ond bei derrer Analyse, bumberd des ganz mächdig.

Jedzd bin i gsbannd, was bei derre Wahl raus kommd.

Lasst Sonne in Euer Herz

Euer

Michel FreiMönch

Gsonge hense schee

18.Mai 2009

Sodele,

der Eurovisionscontest isch rum ondd mir sen uffm 20.Platz glandet.

Ja ond? Isch des so dramatisch? Es got bei dem Wettbewerb doch dorum, dass die Europäer, also mir, ons gegenseitig aus besser kenne lerned. Wer von ons wois scho, was die in Aserbaidschan oder ind Norwegen für a Mukke höret. Dank dem Eurovisionscontest wisset mirs jetzt wieder. Ond bei aller Lieb, der Norwerger mit seiner Geige war fetzig!

Also, ih fend, des basst scho, mr soll do net so viel romkrittle.

selbschd die Kaas aus Frankreich ond der Andrew Loyd-Webber aus England hen net so abgräumt wie die Norweger.

Seis drom, nächstes Joahr gibts a neue Chance, mol sehe, wenn tatsächlich der Raab wieder mitmischt, dürfte sogar Deuutschland wieder a Chance han.

Lasst Sonne in Euer Herz

Michel FreiMönch

Oh Landesvadder

13.Mai 2009

Mai liebschder Landesvadder,

was hosch Dir den do widder glaischdet? Morgens stellsch De vor de Mitarbeiter von der LBBW ond sagsch, Jaschinski hat mein vollstes Vertrauen“. Nachmiddags sächsch no in der Pressesitzung, Älles aus ond vorbei, de neue isch de Vetter aus Berlin.

Onser oins reibt sich d´Auge ond vertoht Welt nemme

Lasst Sonne in Euer Herz

Euer

Michel FreiMönch