Einmischen.Mitmachen.Anpacken.

14.August 2018

Das Leben kann so einfach sein.

Ja, in der Tat.

Zurücklehnen, zuschauen, ablästern – das ist das, was einfach fällt, was nix kostet, was amüsiert – super. Einmischen?Gar mitmachen? Anpacken? Ohje, da muss man was tun! Man muss sich herauswagen aus seinem bequemen Sofa, man muss Stellung beziehen, man muss seine Meinung vertreten – ohje – echt jetzt?

Klaro – Was denn sonst? Du willst doch nicht zu den Lebensloosern zählen, die ihr ganzes Leben lang nichts auf die Kette bekommen. Du willst Doch nicht ewig im Eck sitzen und die Tage an die vorbei ziehen lassen?!

Nein – das darf und kann nicht Dein Auftrag sein. Ja, Auftrag, oder glaubst Du, Du bist in diese Welt geboren, um ihr nur auf den Zeiger zu gehen? Die da Oben sollen es richten und mich in Ruhe lassen, ja geht noch ?

Auf geht´s – jetzt bist Du an der Reihe!

Misch Dich ein, gestalte aktiv mit und vor allem packe es endlich an!

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Gabriels Präsident geht in China in Rente?

6.November 2016

Was bleibt von der ersten Novemberwoche. Unser Wirtschaftsminister Gabriel offeriert unseren Außenminister Steinmeier als Präsidentenkandidat, mal wieder ein Vorschlag, ohne Absprache. In Amerika steht die Präsidentenwahl kurz bevor, die Chancen für Hillary Clinton sind groß, aber nicht sicher. Unterdessen zeigt China, was sie vom deutschen Wirtschaftsminister Gabriel hält. Vereinbarte Termine werden abgesagt oder nur mit Verzögerung durchgeführt, einfach peinlich. 

Die Rente ist mal wieder Thema, die Wirtschaftsweisen empfehlen den Renteneintritt mit 71, Frau Nahles möchte noch im November eine neue Rentenreform präsentieren,aha, da sind wir dann mal gespannt. 

Die CSU hat sich ein neues Grundsatzprogramm verpasst mit dem Titel „Ordnung“.Als Mitmachpartei wollen sie für alle da sein und sowohl 2017 und 2018 siegen. Mal schaun, was das Programm so hergibt.

1.11. bis 6.11.2016 kurz und knapp.

MICHAEL SOMMERER 

Einmischen. Mitmachen. Anpacken 

Naturschutzbund NABU empfiehlt Straßenverkehr anstelle Bahnverkehr?!

3.März 2016

Was für ein ideologischer Blödsinn. Der NABU empfiehlt, auf der Strecke der Hessenbahn zwischen Calw und Weil der Stadt, dass in den Sommermonaten bei einer Reaktivierung der Eisenbahnstrecke, selbige stillsteht und dafür ein Schienenersatzverkehr auf der Straße stattfinden soll. Bitte? In der Tat. In den Tunnel der stillgelegten Bahntrasse haben sich Fledermäuse niedergelassen. Schoen so und völlig normal. Um deren Leben nun nicht zu stören, schlägt der NABU vor,sollte die Bahnlinie reaktiviert werden, dass in den Sommermonaten der Zugverkehr ruht.Aufgrund der Fledermäuse. Es soll ein umweltschaedlicher Schienenersatzverkehr auf der Straße stattfinden. Entschuldigung? Das ist absoluter Blödsinn.

Politisches Versagen Land auf – Land ab

22.Januar 2016

Was ist los in Deutschland? Die Angsthasen für Deutschland sind nach Meinungsumfragen auf dem Weg, im März 2016 in 3 Landtage einzuziehen.
Die regierende Politik zerfleischt sich selbst in der Frage des Umgangs in der Flüchtlingspolitik.
Bürger akzeptieren,  dass die Politik beschliesst, ihr Eigentum abzugeben, aufzugeben, Stichwort Zweckentfremdungsverbot.
Bürger akzeptieren,  dass man ihnen vorschreibt, mit welchem Verkehrsmittel sie sich bewegen müssen, Stichwort Feinstaubalarm in Stuttgart.
Eltern akzeptieren, dass ihre Schule nicht mehr geführt wird und ohne Schulleitung vor sich hindümpelt.
Warum schreit keiner auf, wenn klar wird, dass der Staat versagt hat? Die RAF hat 1998 sich als aufgelöst erklärt,  die gesuchten Terroristen konnten untertauchen und durften bis heute ihr Unwesen treiben,  wie kann das sein?
Hat sich der Staat aufgegeben? Haben die Bürger ihren Staat aufgegeben?
Anfang 2016 und alles steht in Frage!

Was erwartet Stuttgart 2016 – Vorbei ist die Freiheit der Bürger!

8.Januar 2016
  1. Zweckentfremdungsverbot: In Stuttgart ist die Zeit vorbei, dass man über seine private Immobilie selbst bestimmen konnte. Nun muss man Rechenschaft ablegen, warum man eine Wohnung oder ein Haus leer stehen hat. Hierfür stellt die Stadt eigens 2 Mitarbeiter ein.
  2. Keine freie Strasse mehr für freie Bürger: Die Theodor-Heuss- Strasse, seit Jahren auch Partymeile in den Nächten rund ums Wochenende wird künftig Tempo30 Zone in der Nacht, da unsere Ordnungshüter sich nicht in der Lage sehen, einzelne Spinner von illegalen Autorennen abzuhalten, dafür müssen künftig alle Autofahrer auf die Bremse drücken.
  3. Fahrverbot bei SMOG Alarm: Sie wollen selbst entscheiden, ob sie mit dem Auto, mit dem Rad, Bus oder der Bahn in die Stuttgarter Innenstadt fahren wollen ? Das ist nun vorbei. Ab jetzt entscheidet OB Kuhn und seine Verwaltung, mit welchem Verkehrsmittel sie in die Stadt fahren dürfen. Ja, bei Smog-Alarm wird es eine Empfehlung geben, nicht mit dem Auto zu fahren- Dieser Versuch soll nach 2 Jahren in ein Verbot überführt werden, so dass dann das Einfahren mit dem eigenen Fahrzeug in die Stuttgarter Innenstadt bei SMOG Alarm verboten werden kann.
  4. Haushalt für die kommenden 2 Jahre(2016/2017): Da verloren die Räte der Grünen und Schwarzen jeglichen Sinn und Verstand und verabschiedeten einen Haushalt für die Jahre 2016 und 2017, der bis zum Ende hin bedeutet, dass sich die Stadtverschuldung von aktuell 30 Millionen auf dann 300 Millionen Euro erhöht. Nach jahrelangen Bemühungen, die Verschuldung zu senken, werden diese Bemühungen nun innerhalb von 24 Monaten zu Nichte gemacht.

Absolut unverantwortlich, wie die Grünen, die Roten und Rotroten gemeinsam mit den Schwarzen Stadträte, angeführt von OB Kuhn, die Zukunft unserer Stadt vernichten.

Dies ist nun die Quittung für alle, die sich nicht an der Wahl beteiligt haben oder rotrotgrünschwarz wählten.

Ja, liberal denken, leben und wählen ist eine tagtägliche Herausforderung! Ja, man muss selbst und für sich und seine Lieben Verantwortung übernehmen und auch für seine gemachten Fehler einstehen.

Das ist unsere liberale, freiheitliche Art und Lebenseinstellung! Leider haben wir Liberale allzu lange unsere Ideale vermissen lassen, haben zuwenig für unsere Idee gekämpft und sind zuviele Kompromisse eingegangen – für diese Fehler wurden wir auf Bundesebene bestraft und abgewählt.

Wir stehen und werben als Freie Demokraten für eine zukunftsfähige, schuldenabbauende Politik. Sie sind herzlich eingeladen, werden Sie aktiv, mischen Sie sich ein, machen Sie mit, engagieren Sie sich! Frei und Zukunftsorientiert!

E.M.A.

Einmischen.Mitmachen.Anpacken.

Weg mit dem Kreidestaub in unseren Schulklassen! Für die Beste Bildung der Welt!

7.Januar 2015

Mal ehrlich – wann waren Sie zuletzt in Ihrer ehemaligen Schule? Schon lange her?

Dann besuchen Sie doch einmal wieder Ihre Schule und berichten mir im Anschluß daran Ihre Eindrücke.

Ich bin regelmäßig in 2 Schulen unterwegs, einmal die Grundschule meines Jüngsten und einmal die Schule meines großen Sohnes. Seine Schule nannte sich in den 70er Jahren Gesamtschule und war ein Versuch, Hauptschule, Realschule und Gymnasium unter einem Dach unterzubringen, ein gemeinsames Kollegium mit einer Gesamtschulleitung zu haben.

Die Durchlässigkeit zwischen den Schularten sollte gefördert werden, Kindern nach ihren Bedürfnissen unterrichtet und ihrem jeweiligen Bedarf entsprechend unterrichtet werden. Das Projekt Gesamtschule wurde wieder beendet – die Schule wird seit dem als Schulverbund weiter geführt. Nach wie vor sind alle 3 Schularten vertreten, wobei aus der Hauptschule eine Werkrealschule wurde, mit dem Ziel nach 10 Jahren einen Abschluß der Mittleren Reife zu erzielen.

Jedes Mal wenn ich die Schule betrete, fühle ich mich in meine eigene Schule zurück versetzt. Die Klassenzimmer sehen exakt so aus wie damals. Jedes Klassenzimmer hat hauptsächlich eine große, grüne Schultafel. Es gibt weiterhin den Tafeldienst, die Kreide kratzt auch heute noch an der Tafel. In den Klassenzimmern hängen rundherum gebastelte und von Hand beschriebene Präsentationen. Die Schularbeiten werden noch häufig handschriftlich von der Lehrerin oder dem Lehrer erstellt und kopiert. Erweiterte Schulunterlagen werden ebenfalls als Kopien unseren Schülern ausgehändigt. Lehrer werfen nach wie vor Informationen wie Lichtbildprojektor (neudeutsch. Overhead-Projektor) an die Wand.

Tagtäglich schleppen unsere Mädchen und Jungs kiloweise Bücher und Hefte mit sich herum. Dies war zu meiner Schulzeit so, dies ist heute bei meinen Kindern so. Frage ich meine Eltern und Großeltern, berichten Sie mir nichts anderes, mit der Ausnahme, dass es damals keine Projektoren und Kopien gab.

Bewundern Sie, wie flink Ihre Kinder heutzutage Handys bzw. Smartphones bedienen können?

Eine Fähigkeit, die sie nicht in der Schule gelernt haben – dort lernen sie auch im Jahre 2015 an deutschen Schulen, wie man Aufgaben mit der Kreide in der Hand an der grünen Schultafel löst!

Im Jahre 2015 ist es an deutschen Schulen Standard, dass Präsentationen auf großen Pappkartonagen erstellt werden müssen.

2015 ist es Lehrern per Erlass versagt, mit ihren Schülern in sozialen Netzwerken zu kommunizieren!

2015 ist es Standard, dass 16 Bundesländer – 16 verschiedene Schulphilosophien haben. Ein Abitur in Hamburg ist auch 2015 weniger wert, als ein Abitur in München.

Der Einsatz von moderner Technik hat an Standardschulen in Deutschland noch keinen Einzug erhalten. Die Ausstattung von Laptop und Beamern für alle Lehrkräfte, das zur Verfügung stellen von Tablets für Schüler – all dies ist im Jahre 2015 ferne Zukunftsmusik.

Es wird Zeit, über ein modernes Schulsystem in Deutschland nachzudenken.                                                                         Es wird Zeit, sich als Eltern aktiv in die Schulpolitik einzumischen und qualitative Änderungen zu fordern.                                 Es wird Zeit, dass die immer weniger werdenden Kinder die beste Bildung der Welt erhalten!

Machen Sie mit. Mischen Sie sich ein. Packen Sie mit an.

Nichtwähler sind keine Wähler!

17.August 2013

Haideblitz ond Sonneschai

Grüß Gott liebe Nachbarn!

Nichtwähler sind keine Wähler!

Am Sonndag, 22.September isch´s moal wieder so weit,

wir send uffgrufe, die Mitglieder des 18.Bundestages

zu wähle. Ond, ganget Sie wähle,

oder denket Sie au –s´langt, wenns die Andere machet?

 Nichtwähler sind keine Wähler!

Nadürlich gibt’s net die oine Partei, die oim alles erfüllt,

was m´r selbscht gern hätt. Die Partei hätt schließlich

bloos oi Mitglied – nämlich m´r selbscht.

Parteien machet Politik für Älle, s´isch wie e´m Läbe,

ab Zwoi Personen brauch´sch Kompromisse,

sonscht funktioniert des Miteinander net.

 Nichtwähler sind keine Wähler!

 Kompromisse send manchmal schwer zum ertragen,

ond au net emmer nachvollziehbar.

Doch, Summasummarum könne mir mit der Entwicklung

in de ledschde Joahr in Deutschland ganz z´friede sei.

 

Nadürlich gibt´s viele Baustelle, ond au Politiker erkennet,

dass früher Beschlossenes vielleicht net emmer der richtige

Weg war – wichtig isch dann, des zu erkenne und zu korrigiere.

 

Wichtig isch – moin I, dass Sie Älle von Ihrem Recht

Gebrauch machet ond wähle gehen!

Wichtig isch bei der Auswahl, net der Einzelne Punkt,

wichtig isch die Richtung – wohin will diese Partei.

 

Nichtwähler sind keine Wähler!

 Lasset se sich dabei net irritieren von so manche Zeitunge

Ond leget se au net älles uff die Goldwoag, was die Politiker

Im Wahlkampf so von sich gäbbet.

Onsere Gründungsväter waret clever ond händ

a sehr gutes Grundgesetz formuliert, des hoist, onser

Grundrichtung bleibt erhalte, die Frage isch, wellet mir mehr

Staat ond somit mehr Abgaben und Steuern, oder weniger Staat

ond somit die Chance auf Verringerung der Abgaben und Steuern.

 

Wichtig isch – dass Sie als Bürger entscheidet – ond hier gilt:

 Ihre Stimme zählt – mir sehet ons im Wahllokal!

 Lasst Sonne in Euer Herz

Euer

Michel FreiMönch

Zukunftsgesellschaft?

13.März 2013

In diesen Zeiten wird viel darüber diskutiert, ob man einen Unterschied von Lebensweisen in deren Förderung machen darf. Sind nicht alle Menschen gleich, darf man eine Lebensweise einer Anderen bevorzugen? Sind schwule und lesbische Paare weniger wert als Mann und Frau. Können die Einen Kinder schlechter erziehen als die Anderen?

Wir bewegen uns hier in einer Diskussion, die leider nicht zielführend ist. Eine Gesellschaft sollte sich Gedanken machen, was ihre Ziele sind und diese fördern. Ist es das Ziel einer Gesellschaft, menschliche Beziehungen zu fördern oder eben nicht? Kann hierdurch das Fortkommen der Gesellschaft gesichert werden oder geht es dabei nur alle glücklich zu machen ohne Sinn und Verstand?

Eine Gesellschaft sollte fördern, was sie weiter bringt. Um eine Gesellschaft am Leben zu erhalten, braucht unsere Gesellschaft hauptsächlich Eines – Nachwuchs. Seit Jahren jedoch ist genau dies in Deutschland nicht mehr der Fall. Ein Kind pro Frau, damit halbiert sich auf Dauer unsere Gesellschaft und eine Umkehr ist nicht in Sicht. Ist das der Weg, den wir fördern wollen? Ist es wirklich diskutierenswert, in welcher Beziehung erwachsene Menschen zueinander stehen? Ist es für das Fortkommen unserer Gesellschaft interessant, ob Mann und Frau, Mann und Mann oder Frau und Frau miteinander glücklich werden? Ist es nicht viel wichtiger, dass zwei füreinander da sind, sich lieben und ehren, pflegen und schützen und gemeinsam das Leben genießen?! in einer toleranten Gesellschaft sollte dies selbstverständlich sein – aber ist es steuerlich förderungswürdig, also für unsere Gesellschaft überlebensnotwendig?

Vor dem Gesetz sind alle gleich – ergo – völlig wurscht in welcher Konstellation Erwachsene miteinander leben. Steuerliche Erleichterungen sind für eine Beziehung nicht notwendig. Rechte und Pflichten von Lebensgemeinschaften sollten allesamt gleichgestellt werden, hier gibt es kein Gut und Böse, kein schlechter oder besser!

Viel wichtiger für eine Gesellschaft ist, dass sie sich um ihre Zukunft kümmert. Zukunft hat eine Gesellschaft aber nur, wenn die Gesellschaft wächst, wenn Kinder geboren werden. Hierauf sollte sich die Gesellschaft konzentrieren, hier macht es Sinn über Förderungen nachzudenken und diese auch umzusetzen. Kinder und nur Kinder sind die gesellschaftliche Zukunft!

Auch hier gilt es, sich intensive Gedanken zu machen. Es reicht nicht, einfach Kindergeld zu erhöhen, Freibeträge für Kinder auszuweiten usw. Viel wichtiger ist eine Voraussetzung zu schaffen, dass eine werdende Mutter sich frei entscheiden kann, ob und wie ihr Kind betreut wird. Übernimmt sie dies selbst oder wünscht sie Betreuung, gleich oder erst später. Hier müssen überall im Land Voraussetzungen für die freie Wahl geschaffen werden – in der Realität ist man davon bei uns noch weit entfernt, noch immer zeigt sich unsere Gesellschaft eher als Kinderfeindlich – Leider.

Stuttgarter Schulpolitik

1.Februar 2013

Es ist sehr interessant zu beobachten, wie in Stuttgart Schulpolitik betrieben wird. Kaum wurden die Werkrealschulen eingeführt, schwenkt die Schulpolitik um und schafft selbige wieder ab. Nach dem GrünRot sich entschieden hat, die Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung aufzuheben, sehen viele Eltern ihre Zöglinge als Superkinder an und schicken sie aufs Gymnasium oder die Realschule. Dort bersten die Klassenzimmer, ein ordentliches Lernen ist für Schüler kaum mehr möglich, ein ordentliches Lehren für die Lehrerschaft auch nicht. Leiden unter der Situation müssen die Werkrealschulen. Die früheren Hauptschulen bangen um Fünftklässler, manche erreichen das Eingangsziel nicht und müssen die Wohnortsnähe aufgeben, schicken künftige Schüler weiters weg, an eine andere Schule. Warum ist das so? Wissen die Eltern, was hinter der Werkrealschule steckt? Die Erfahrung zeigt: NEIN.  Viele sind nach wie vor der Meinung, es handelt sich um eine Hauptschule an die man bei guter Leistung ein 10.Schuljahr anhängen kann um dann evtl. die Realschulprüfung zu meistern. Leider ist diese Einschätzung falsch. Die heutige Werkrealschulen sind als 6jähriger Schulzug aufgebaut und schließen mit der Mittleren Reife ab. Für schwächere Schüler besteht die Möglichkeit, nach der Neunten Klasse die Hauptschulprüfung zu absolvieren. Erstrangiges Ziel ist, kein Schüler soll die Schule ohne Abschluss verlassen. Dies ist ein vernünftiges Ziel! Anscheinden ist es in der heutigen Zeit nicht mehr angebracht, seinen Kinden die für sie am geeignetste Schulausbildung zukommen zu lassen, nein, Hauptsache das Kind macht einen hohen Abschluss, damit es im Leben eine Chance hat.

Seltsames Denken – Eltern übertragen ihre negativen Berufserfahrungen direkt auf ihre Kinder und lassen diese es spüren, anstatt sich mit seinen Kindern und ihren Fähigkeiten auseinanderzusetzen. Das tagtägliche Bild an unseren Schulen zeigt – unsere Kinder sind nicht alles Superhirne, das soll auch gar nicht so sein und wäre auch völlig unrealistisch.

In Stuttgart hat man sich nun entschieden, der GrünRoten Regierung zu folgen. Die Eltern entscheiden sich für Gymnasien und Realschulen, also schaffen wir den Rest nahezu ab. Da kommt dann das nächste GrünRote Projekt ins Spiel -die Gemeinschaftsschule. Künftig soll es nur noch selbige geben. Was Gemeinschaftsschulen leisten sollen steht noch nicht fest – die Bildungspläne hierfür werden erst erarbeitet – frühestens 2015 sollen sie fertig sein, bis dahin dürfen die bereits genehmigten Schulen schauen, wie sie sich ein Konzept erarbeiten.

Stuttgarter Schulpolitik? Wer weiß was denen nächstes Jahr einfällt, vielleicht die Stuttgarter Schule oder die Allgemeinschule.

Die nächsten PISA Ergebnisse werfen ihre Schatten voraus – es besteht immer die Chance, noch schlechter zu werden.

MichelFreiMönch 012013

OB-Wahl Stuttgart – die traurige Wahrheit

25.Oktober 2012

Nun ist sie Geschichte, die OB-Wahl in der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart.

Nach dem zweiten Wahlgang am 21.Oktober 2012 haben sich die Wähler entschieden.

Fritz Kuhn von den Grünen hat das Rennen gemacht. Zu dieser Wahl waren 413.348 Wähler aufgerufen, ihrer demokratischen Pflicht nachzukommen, es handelt sich bei dieser OB-Wahl um eine reine Personenwahl, unabhängig, welcher Partei der zur Wahl stehende angehört, bzw. welche Partei unterstützend wirkt.

Der neue Stuttgarter OB tritt sein Amt am 7.Januar 2013 an. Ab diesem Tag wird er an seinen Aussagen gemessen, wir werden sehen, was er in den kommenden 8 Jahren bewirkt.

Es wäre sehr hilfreich, wenn er und darüber hinaus alle Agierenden sich einmal mit dem Wähler, noch besser, mit dem Nicht-Wähler beschäftigen.

Am vergangenen Sonntag sahen sich lediglich 194.364 Stuttgarter in der Lage, ihrer Pflicht als Bürger nachzukommen, und eine gültige Stimme abzugeben. Das bedeutet, mehr als die Hälfte der Stuttgarter hat sich nicht an unserer Demokratie beteiligt.

Wiederum bedeutet das, dass der neue OB, Fritz Kuhn, von lediglich 24,9 % der Wahlberechtigten gewählt wurde. Dieses Ergebnis sollte einem zu denken geben. Die erste Aufgabe des OB´s sollte sein, sich seinen Bürgern vorzustellen und sich zu erklären. Im zweiten Schritt sollte er versuchen, durch sein tägliches Tun die Stuttgarter zu überzeugen und für sich zu gewinnen. Da lediglich 25 Prozent aller wahlberechtigten Stuttgarter ihngewählt haben, dürfte dies eine lange, anstrengende Aufgabe werden.

Ein neuer OB sollte auch seinen Bürgern vermitteln, warum es wichtig ist, sich an der Demokratie aktiv zu beteiligen. Seine dringlichste Aufgabe sollte sein, seine Bürger zu motivieren, wieder an allen Wahlen teilzunehmen. Natürlich gilt dieser Anspruch allen aktiven Politikern.

In der modernen Welt von Twitter, Facebook und Co scheinen Politiker vergessen zu haben, unters Volk zu gehen, dem Volk zuzuhören, ernstzunehmen und die eigentliche Aufgabe, Vertreter des Volkes zu sein, wahr- und ernstzunehmen.